29.05.2026
Viele ältere Menschen kennen es aus dem Alltag: Die Haut spannt, fühlt sich rau an und beginnt zu jucken. Dahinter steckt häufig eine stark trockene Haut, auch Xerose genannt. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Hautstruktur spürbar. Die Produktion von Fett und Feuchtigkeit nimmt ab, gleichzeitig verliert die Haut an Elastizität und wird dünner. Dadurch wird ihre natürliche Schutzfunktion eingeschränkt und sie reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse.
Die Haut kann Feuchtigkeit schlechter speichern und regeneriert sich langsamer. Schon geringe Reize können sichtbare Hautreaktionen hervorrufen – etwa Spannungsgefühle, Trockenheit oder eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Reibung.
Juckreiz wird häufig unterschätzt, kann aber schnell zur dauerhaften Belastung werden. Besonders im Alter tritt er vermehrt auf und verstärkt sich oft in Ruhephasen oder nachts. Dadurch kommt es zu unbewusstem Kratzen.
Das Kratzen reizt die Haut zusätzlich und kann kleine Verletzungen oder Kratzspuren verursachen. Die Hautbarriere wird geschwächt, wodurch Keime leichter eindringen können. Entzündungen oder Infektionen sind mögliche Folgen.
Zugleich verstärkt das Kratzen den Juckreiz erneut. Es entsteht ein Kreislauf, der sich ohne gezielte Anpassungen nur schwer durchbrechen lässt und das Wohlbefinden spürbar beeinträchtigen kann.
Neben dem Alterungsprozess tragen auch alltägliche Gewohnheiten dazu bei, dass sich der Hautzustand verschlechtert:
Diese Faktoren entziehen der Haut zusätzlich Fett und Feuchtigkeit und schwächen die Hautbarriere weiter.
Schon kleinere Veränderungen können die Haut spürbar entlasten:
Entscheidend ist vor allem die Regelmäßigkeit. Eine kontinuierliche Pflege unterstützt die Haut dabei, ihre Schutzfunktion zu stabilisieren und Trockenheit zu reduzieren.
Wenn Beschwerden bestehen bleiben oder zusätzliche Symptome wie Rötungen, Nässen oder Schuppung auftreten, sollte die Ursache genauer betrachtet werden.
In solchen Fällen kann auch eine professionelle Unterstützung sinnvoll sein – insbesondere, wenn sich Hautveränderungen weiterentwickeln oder Wunden entstehen.
Mediq Deutschland unterstützt Betroffene und Angehörige mit medizinischer und pflegerischer Fachkompetenz bei der Versorgung von chronischen Wunden, beispielsweise bei Dekubitus.
Als eines der führenden Homecare-Unternehmen in Deutschland versorgt Mediq Deutschland – in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt – Patientinnen und Patienten mit modernen und individuellen Lösungen für die Wundversorgung.
Das Angebot reicht von klassischen Pflegeprodukten über moderne Wundversorgungsprodukte bis hin zu Hilfsmitteln zur Druckentlastung. Darüber hinaus ist Mediq Deutschland auf weitere Versorgungsbereiche spezialisiert, darunter APAT, parenterale und enterale Ernährung, Stoma, ableitende Inkontinenz, Tracheostoma sowie Diabetesversorgung.
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