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LF Titel 180110

Feierliche Schlüsselübergabe im Seniorenzentrum Düsseldorfer Straße.

Gut eineinhalb Jahre nach Baubeginn konnten die ersten Bewohner in das Pro Talis Seniorenzentrum Düsseldorfer Straße im grünen Ortsteil Berghausen in Langenfeld am 1. Oktober einziehen. Die feierliche Eröffnung und Segnung erfolgten nun im Beisein von Bürgermeister Frank Schneider, unseren Bewohnern und Mitarbeitern und rund 200 weiteren Gästen am 25. Januar. Die moderne, helle und geräumige Einrichtung ist bereits das 16. Pro Talis Seniorenzentrum.

Ein besonderes Haus mit besonderen Angeboten.

Das Seniorenzentrum Düsseldorfer Straße bietet neben 114 vollstationären Pflegeplätzen in Einzelzimmern auch 12 Plätze in der Tagespflege. Die Einzelzimmer befinden sich auf gemütlich eingerichteten, überschaubaren Wohnbereichen, verteilt auf vier Stockwerken. Jedes Pflegezimmer hat ein eigenes WC im barrierefreien Duschbad. 

Zudem gibt es vor Ort auch besondere Betreuungskonzepte für Menschen mit demenziellen Einschränkungen und die sogenannte Junge Pflege.

Möchten Sie mehr über unser Seniorenzentrum in Langenfeld erfahren? Hier entlang.

 

Kleine Geste - Große Wirkung

Wie eine kleine Geste, ein neumodisch getaufter „Random Act of Kindness“ (deutsch: Zufälliger Akt der Freundlichkeit) große Wellen schlagen und schlussendlich Tausenden Menschen eine kleine Freude bereiten kann zeigt nun ein Fall aus unserem Seniorenzentrum „Düsseldorfer Straße“ in Langenfeld.

Das Seniorenzentrum verfügt über eine Fensterfront über dem Haupteingang Richtung Straße. An dieser Fensterfront sitzt die sogenannte Brückencrew. Ein loser Zusammenschluss einiger Bewohnerinnen, die dort gerne gemeinsam sitzen, stricken, klönen und den Besuchern winken, die ins gegenüberliegende Gartencenter laufen. Gerne winken diese zurück.

Doch das Zurückwinken reichte einer Gartencenter-Kundin nun nicht mehr. Sie wollte den netten Damen, die immer so lieb winken doch mal eine besondere Freude bereiten, schnappte sich ganz unkompliziert einen großen Arm voller Weihnachtssterne und ging schnurstracks zum Seniorenzentrum um die Blumen persönlich abzuliefern.

Die Damen waren so überrascht und erfreut, dass sie es verpassten nach dem Namen zu fragen. Dadurch blieb der „Weihnachtsengel“ anonym. Als Elisabeth Grodde, Leitung des Sozialen Dienstes, von der Geschichte erfuhr postete sie den Dank, auch im Namen der beschenkten Bewohnerinnen, kurzerhand in eine lokale Facebook-Gruppe.

Ab da war der Ball am Rollen. Die Rheinische Post wurde auf den Post aufmerksam und berichtete in der regionalen Tageszeitung hierzu. Das wiederum blieb von der Bild-Zeitung nicht unbemerkt, die ebenfalls von dem Vorfall berichtete und mithelfen wollte, den Weihnachtsengel zu finden. Kaum in der Bild-Zeitung angekommen, blieb diese nette kleine Geste auch dem Fernsehen nicht verborgen. Sat1NRW brachte gleich Reporter und ein Film-Team mit. So viel positive Aufregung für die Brückencrew.

„Diese Frau hat uns wirklich sprachlos zurückgelassen“ bestätigt Elisabeth Grodde (35), im Namen aller Beschenkten. „Dass jemand völlig uneigennützig etwas für andere tut, ist schon spektakulär.“

Die einzige, die sich trotz der großen Wellen, noch nicht über so viel Aufmerksamkeit freuen kann/darf, ist die anonyme Spenderin: Unser Weihnachtsengel!

Wenn Sie der Weihnachtsengel sind, kommen Sie doch gerne noch mal vorbei; vielleicht auf eine schöne Tasse Kaffee im Kreise der Brückencrew. Im Namen des Teams und der Bewohner/innen unseres Seniorenzentrums danken wir Ihnen recht herzlich für die tollen Blumen und die gelungene, voradventliche Überraschung!

Foto: Meike Wirsel; Bild Zeitung. Wurden beschenkt (v. l.): Sigrid (86), Irene (99), Hilde (89) und Margarete (92). In der Mitte: Elisabeth Grodde (35) vom Sozialen Dienst