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Willkommen bei Pro Talis!

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Pro Talis ist ein dynamisch wachsendes, ehemaliges Familienunternehmen, das seit 2019 zur Alloheim-Unternehmensgruppe gehört. Getreu dem Leitspruch "Miteinander - Füreinander" legt Pro Talis großen Wert darauf, dass die Bewohner nicht nur zuverlässig versorgt, sondern als Persönlichkeit respektiert und individuell nach ihren Möglichkeiten unterstützt werden. Im Mittelpunkt stehen stets die Bedürfnisse der uns anvertrauten Senioren.

Als Teil der Alloheim-Gruppe ist Pro Talis ein starker Partner für komfortables, sicheres Wohnen im Alter sowie für die stationäre und ambulante Pflege verschiedener Altersgruppen.

Miteinander - Füreinander 

Wir bieten stationäre Dauer-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege für alle Pflegegrade. Unsere Einrichtung wird von den Pflegekassen anerkannt. Bei Vorliegen eines Pflegegrades tragen diese einen Großteil der Kosten. 

Getreu dem Leitbild „Miteinander – Füreinander“ legen wir großen Wert darauf, dass die Bewohner nicht nur zuverlässig versorgt, sondern als Persönlichkeit respektiert und individuell nach ihren Möglichkeiten gefördert werden. Im Mittelpunkt stehen stets die Bedürfnisse der Senioren. 

Für Abwechslung sorgt ein aktivierendes, ganzheitliches Therapie- und Freizeitangebot. Bei uns muss keiner lang allein bleiben. Genauso wichtig wie Geselligkeit und Gemeinschaft können auch Rückzugsmöglichkeiten sein. Wir achten auf das rechte Maß von beidem.

Lernen Sie uns auf den folgenden Seiten oder am besten persönlich in einem unserer Häuser kennen! Wir freuen uns auf Sie!

 

Eröffnung der Tagespflege Am Emsufer

Der Besuch einer Tagespflege dient der Aufrechterhaltung der Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden. Im Vordergrund steht eine tagesstrukturierende Betreuung. Soziale Kontakte werden gepflegt und neue Bekanntschaften geknüpft.

Eine solche Tagespflege wurde von uns nun mit dem Namen „Am Emsufer“ gegenüber dem Seniorenzentrum „Am Humboldtplatz“ in Rheine eröffnet.

„Gemäß unserem Leitbild ‚Miteinander – Füreinander‘ legen wir Wert darauf, dass unsere Gäste nicht nur zuverlässig versorgt, sondern als Persönlichkeit respektiert und individuell nach ihren Möglichkeiten gefördert werden“ betont Christine Lager (i.v.l), die die Pflegedienstleitung in der Pro Talis Tagespflege „Am Emsufer“ übernommen hat.

Sicherheit erhalten pflegebedürftige Menschen unter anderem durch einen klar strukturierten Tagesablauf und kleine Gruppen. Feste Eckpunkte sind zum Beispiel die Abholung von zu Hause mit Fahrt zur Tagespflege und zurück, das gemeinsame Frühstück, die tägliche Zeitungsrunde und ein frisch zubereitetes Mittagessen aus der hauseigenen Küche des Seniorenzentrums.

Ergänzt wird das tägliche Programm durch Gruppenangebote wie beispielsweise Gedächtnistraining, Waffeln backen, Kaffeetrinken, Spielenachmittage, Bingo, Seniorengymnastik oder kleinere Ausflüge. Der regelmäßige Austausch, beispielsweise mit Vereinen, Schulen oder Kindergärten der Umgebung, schafft darüber hinaus reichlich Abwechslung.

Neben den Vorteilen für die Tagesgäste entlastet der Besuch der Tagespflege aber auch pflegende Angehörige und ermöglicht ihnen beispielsweise das Wahrnehmen von Terminen oder das Ausführen verschiedener Erledigungen.

Die Pflegekasse zahlt, nach entsprechender Antragstellung und je nach Pflegegrad, einen Zuschuss zu den Kosten der Tagespflege.

Interessierte können gerne telefonisch unter Tel.: 05971 8027-0 einen Termin ausmachen um die Räumlichkeiten zu besichtigen und um sich beraten zu lassen. Bei Bedarf kann auch ein Schnuppertag durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zusammen gegen Blutkrebs

„Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender.“ so erklärt es die DKMS auf ihrer Homepage.

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, 1991 von Dr. Peter Harf, der seine Frau an die Leukämie verlor, gegründet, hat es sich zur Aufgabe gemacht Blutkrebs zu besiegen indem sie möglichst viele Menschen dazu bringen, sich typisieren zu lassen, denn es ist unheimlich schwierig seinen genetischen Zwilling zu finden.

Aber genau den braucht es um das lebensrettende Knochenmark zu gewinnen. Der Spender muss nicht nur genetisch ideal sein, sondern auch zwischen 17 und 55 Jahren und mindestens 50 kg schwer. Auch diverse Krankheitsbilder können einen potenziellen Spender ausschließen.

Die DKMS hat sich auf die Typisierungen potenzieller Spender spezialisiert. Denn das ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt.

Auch für die vierjährige Mathilda war es bislang nicht möglich, einen geeigneten Spender zu finden. Ihr Blutkrebs ist zurück. Das Schicksal des kleinen Mädchens bewegt die Region im Emsland sehr, sodass viele Menschen das Bedürfnis verspüren zu helfen.

Um ihnen dies zu ermöglichen hat sich die DKMS mit vielen Freiwilligen zusammengeschlossen und Typisierungsaktionen im Emsland organisiert. Wer sich hier typisieren lässt kann aber nicht nur Mathilda helfen, sondern vielleicht auch einem anderen Blutkrebspatienten, denn die Daten werden gespeichert und je nach Bedarf abgerufen. So erhöht sich die Chance ein Lebensretter zu werden auf ein Vielfaches.

Auch die Pro Urban AG ist auf das Schicksal der kleinen Mathilda aufmerksam geworden. Sarah Schulte, Assistentin der Geschäftsführung, war es ein persönliches Anliegen hier Unterstützung zu leisten: „Ein paar meiner Bekannten haben einen Bezug zu Mathilda. Dadurch bin ich auf ihren Fall aufmerksam geworden und wollte helfen“.

Da es nicht allen Mitarbeitern der Pro Urban AG möglich war zu einem der Typisierungstermine in der Umgebung zu gehen, organisierte Sarah Schulte, zusammen mit der Geschäftsführung, eine eigene Typisierungsaktion in der Hauptverwaltung.

Wie zum Beispiel Sebastian Möller, Architekt bei der Plangruppe, der es als seine soziale Pflicht ansieht zu helfen, wenn er die Möglichkeit hat: „Wenn man helfen kann, sollte man dies auch tun.“ „ Es schadet mir nicht und es ist nicht aufwendig so einen Test zu machen“ erklärt Melina Brinkhaus, Auszubildende in der AG. Auch Tina Iremadze betont, dass es kaum einfacher sein könnte, einen Menschen zu retten als mit einer Knochenmarkspende.

Mit rund 30 neuen potenziellen Knochenmarkspendern und Lebensrettern aus dem eigenen Kollegium, die ihrem Aufruf gefolgt sind, hatte Sarah Schulte nicht gerechnet. Umso mehr freut sie sich, dass das Angebot so gut angenommen wurde und schaut mit Stolz auf die vielen Typisierungssets, die jetzt ihren Weg zur DKMS antreten.

Da die DKMS eine gemeinnützige Organisation ist, die auf Geldspenden angewiesen ist, übernimmt die Geschäftsführung der Pro Urban AG die Kosten für alle Typisierungen, die die Mitarbeiter und Kollegen in Meppen durchgeführt haben. Eine Typisierung kostet die DKMS rund 35 €. Die Pro Urban AG  rundet den errechneten Betrag jedoch auf 2.000 € auf, damit die DKMS auch weiterhin so tolle Arbeit leisten kann.

Das gesamte Team der Pro Urban AG wünscht Mathilda alles Gute und hofft mit ihr und ihrer Familie auf eine baldige Genesung.

Unterstützen Sie mit uns die DKMS, damit wir gemeinsam den Blutkrebs besiegen können.

Falls auch Sie sich als Stammzellenspender registrieren lassen wollen, können Sie unter www.dkms.de alle weiterführenden Informationen nachlesen und Ihr persönliches Typisierungsset bestellen.

Achtung: Aktuelle Corona Information

Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

 


 

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.


Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

„Pflege ist eine anspruchsvolle Aufgabe“

Wir ehren zum Tag der Pflege das Andenken an die Pflege-Pionierin Florence Nightingale

DÜSSELDORF. Am 12. Mai wird seit mehr als 50 Jahren europaweit der „Tag der Pflege“ begangen. Er soll an den Geburtstag der britischen Pflege-Pionierin Florence Nightingale erinnern, die vor 200 Jahren geboren wurde. Auch für uns ist der 12. Mai ein besonderes Datum.

„Die Arbeit von Florence Nightingale ist immer noch ein Ansporn für uns“, sind sich die Pflegekräfte unserer Einrichtungen einig. Denn die habe „früh erkannt, dass es in unserem Beruf nicht nur um medizinische Versorgung geht, sondern dass gute Pflege eine Kunst ist, die Sorgfalt und Hingabe erfordert“. Gerade in der aktuellen Corona-Krise stellen sich die Pflegekräfte Tag für Tag dieser anspruchsvollen Aufgabe.

Nightingale war es, die nicht müde wurde, auf das notwendige eigenständige pflegerische Wissen hinzuweisen. Die erschütternden Erfahrungen, die sie in den Lazaretten des „Krim-Krieges“ (1853 -1856) machen musste, und ihre Erfolge bei der Verbesserung der Situation brachten sie dazu, die Grundsätze moderner Pflege zu entwickeln und die Ausbildung dafür zu revolutionieren. Aus dem Krieg war Florence Nightingale selber als chronisch Kranke zurückgekehrt. Sie starb 1910 hochgeehrt im Alter von 90 Jahren in London.

„Wir dienen Ihrer Lebensqualität“: Dieses Credo der Senioren-Residenzen wie auch der Unternehmensgruppe insgesamt schließt nahtlos an die Ambitionen an, die Florence Nightingale auszeichneten. „Es ist wirklich ein Privileg, unser Engagement direkt dem Wohl der uns anvertrauten Menschen zukommen zu lassen“, sagt das Pflege-Team unisono. Allerdings bedauert man, dass sich immer noch zu wenige junge Menschen für eine Ausbildung als Pflegefachkraft bewerben. Denn tatsächlich zählt ein Job in der Pflegebranche zu den sichersten Arbeitsplätzen und bietet neben überdurchschnittlicher Bezahlung auch hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten. Deswegen möchte man mit dem „Tag der Pflege“ auch auf die „Bedeutung und Attraktivität dieses Berufs“ aufmerksam machen.

Ein Beruf in der Pflege lohnt sich

Pflege – ein Beruf, der viel fordert, aber auch viel gibt. Führt man sich eine Pro- und Contra-Liste vor Augen, fällt es erst mal leicht, das Negative aufzuzählen. Aber es gibt auch positive Seiten, die für einen Job und ein langfristiges Engagement in der Pflege sprechen. Viele Menschen sehen ihre Arbeit mehr als Berufung und weniger als Beruf. Sie möchten älteren bzw. pflegebedürftigen Menschen helfen, ihnen mit Respekt und Würde begegnen und etwas Farbe in den oft eintönigen Alltag bringen. Kein Tag ist wie der andere, weil man permanent mit unterschiedlichen Situationen und faszinierenden Lebensgeschichten in Berührung kommt.

Ein Beruf in der Pflege ist sicher und überzeugt durch ausgezeichnete Perspektiven, da Menschen auch in Zukunft auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind. Es ist äußerst bereichernd, ältere Menschen, die eine große Lebenserfahrung haben, zu begleiten, zu beraten und an ihrem Leben teilzuhaben. Wenn man in die Gesichter der Patienten schaut und dort Wohlbefinden, Zufriedenheit und Dankbarkeit erkennt, macht die Arbeit Sinn und Freude.

Wichtig ist für viele Pflegende auch der Teamaspekt. Gerade unter oft herausfordernden Umständen hält man zusammen und versucht immer wieder, Spaß am und im Beruf zu haben. Und dann kommt neben der persönlichen auch die berufliche Weiterentwicklung hinzu: Wer entsprechendes Interesse mitbringt, bekommt in der Pflege zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. 

Die vielfältigen Berufe in der Pflege – sie sind nicht nur kreativ, kommunikativ und absolut wichtig für unsere Gesellschaft, sie sind auch absolut lohnenswert. Wir bedanken uns bei unserem Pflegepersonal, das Tag für Tag Verantwortung übernimmt, um immer wieder die positiven Seiten der Pflege zu leben und zu erleben.

Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Pro-Talis nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.
Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.
Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Behördliche Anordnungen zu Besuchsbeschränkungen und -verboten setzen wir selbstverständlich vollumfänglich und umgehend um. Im Allgemeinen erlauben die Behörden bei einem angeordneten Besuchsverbot nur Besuche von Angehörigen in dringenden Notfällen (zum Beispiel die Palliativ-Begleitung oder auf eine schriftliche ärztliche Anordnung hin). Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.
Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.

Karriere in der Pflege: Diese Möglichkeiten habe ich

Wir bei Pro Talis bieten unseren Mitarbeitern eine große Anzahl an vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum einen können Pflegefachkräfte die klassische Karriereleiter, von der Pflegefachkraft bis hin zur Führungskraft aufsteigen. Zum anderen bekommen Pflegefachkräfte bei uns die Chance, sich in verschiedenen Bereichen zu spezialisieren.

"Die klassische Karriereleiter"

Die klassische Karriereleiter gestaltet sich so, dass man zunächst von der Pflegefachkraft im Rahmen einer Schulung, zur Wohnbereichsleitung aufsteigen kann. Als Wohnbereichsleitung haben Sie anschließend die Möglichkeit, nach ausreichend gesammelter Berufserfahrung, sich zur Pflegedienstleitung weiterzuqualifizieren. Danach ist es in unserem Unternehmen auch möglich, unter Berücksichtigung verschiedener gesetzlicher Gegebenheiten, die Leitung einer Seniorenresidenz oder unter Umständen sogar die Funktion der Regionalleitung zu übernehmen.

Als Wohnbereichsleitung sammeln Fachkräfte erste Führungserfahrungen mit ihrem eigenen Team ihres Wohnbereichs. Eine Pflegedienstleitung übernimmt in Zusammenarbeit mit der Einrichtungsleitung Verantwortung für das gesamte Pflege- und Betreuungspersonal. Um als Pflegedienstleitung arbeiten zu können, gibt es verschiedene Voraussetzungen. Zum einen müssen Interessenten in der Regel eine entsprechende Weiterbildung sowie 2 Jahre Leitungserfahrung vorweisen können. Qualifikationen, die nötig sind um als Pflegedienstleitung zu arbeiten, können aber von Bundesland zu Bundesland variieren.

Bei der Qualifikation zur Einrichtungsleitung verhält es sich ähnlich. Für diese müssen Interessenten entweder eine pflegerische oder therapeutische Fachausbildung mit spezifischer Weiterbildung als Einrichtungsleitung sowie zwei Jahre Berufserfahrung besitzen oder ein Studium im Bereich Pflege/ Gesundheitsmanagement sowie zwei Jahre Leitungserfahrung vorweisen können. Dies kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein.

Spezifische Qualifikationen

Doch auch wenn man seinem Berufsbild der Pflegefachkraft treu bleiben möchte, gibt es bei uns zahlreiche Möglichkeiten sich fortzubilden. Eine Fachkraft kann sich zum Beispiel als Hygienebeauftragter qualifizieren und diese Rolle in einer unserer Einrichtungen übernehmen. Zusätzlich können Fachkräfte sich als Qulitätsmanager weiterbilden. Qualitätsmanager sind für die Erhaltung der Qualität in unseren Standorten zuständig.

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen zu Ihrer beruflichen Zukunft bei Pro Talis stehen wir Ihnen gerne über den Messenger zur Verfügung.

Teams brauchen Rückhalt und Unterstützung

Aktiv gegen psychische Belastungen in der Krise

DÜSSELDORF. Die Corona-Krise stellt auch die Pflegebranche vor große Herausforderungen. Insbesondere für die Führungskräfte von Seniorenresidenzen gehen damit sehr belastende Situationen einher. Denn: Gerade die Einrichtungsleiter sind nicht nur für ihre eigene Gesundheit verantwortlich, sondern in besonderem Maße auch für die der Pflegebedürftigen und aller Mitarbeiter. Diese Verantwortung ist oft mit einer großen psychischen Belastung verbunden. Mit einem bundesweiten Leitlinien-Konzept werden jetzt die Führungskräfte in der Unternehmensgruppe unterstützt. Ab sofort werden diese präventiven Maßnahmen und Hilfen in allen Senioren-Residenzen angeboten.

„Unsere Führungskräfte sind seit Beginn der Corona-Pandemie stark gefordert“, sagt Petra-Ricarda Groth, Geschäftsführerin Personal, „die Arbeitsbelastung hat in der Pflege durch die umfangreichen Schutz- und Hygienemaßnahmen zugenommen. Für die Einrichtungsleiter kommt allerdings noch ein Aspekt hinzu: Sie stehen in dieser Krise im Brennpunkt der Ereignisse.“

Bewohner, Angehörige, aber auch Mitarbeiter plagen Sorgen und Ängste, die beruhigt werden müssen. Nicht alle sind mit den strengen Besuchsregeln und Einschränkungen einverstanden. „Hier braucht es gute Nerven und viel Einfühlungsvermögen“, so Groth. Auch die komplizierte Rechtslage mit wechselnden Verordnungen und Empfehlungen muss ständig verfolgt und korrekt umgesetzt werden. „Viele der Pflegekräfte sind verunsichert und haben Angst, etwas falsch zu machen“, sagt Petra-Ricarda Groth, „auch hier sind unsere Führungskräfte gefordert, klare Richtlinien zu geben, um den Mitarbeitenden Sicherheit zu geben. Auch Motivation und Zuspruch dürfen gerade in dieser Zeit nicht fehlen.“

Als zentrale Anlaufstelle für alle Belange sind gefühlte 24-Stunden-Tage für die Verantwortlichen der Seniorenresidenzen keine Seltenheit. Nächtliche Anrufe, Meldungen von Verdachtsfällen und unzählige Fragen, auf die es nicht immer klare Antworten gibt, prägen zurzeit ihren Alltag. „Wir wissen, dass unsere Führungskräfte ihr Bestes geben, um den Bewohnern, ihren Angehörigen und unseren Mitarbeitern als ‚Fels in der Brandung‘ rund um die Uhr zuverlässig zur Seite zu stehen“, so die Geschäftsführerin, „und doch bringt diese psychische Belastung auch die stärksten Persönlichkeiten an ihre Grenzen.“ Genau hier setzt die Unternehmensgruppe jetzt mit einem breit aufgestellten Angebot zur Unterstützung und Hilfe für Verantwortliche der Seniorenresidenzen an.

„Um unsere Führungskräfte psychisch zu entlasten und ihnen zu helfen, die Corona-Krise auch weiterhin gesund und mit viel Engagement zu meistern, haben wir ein bundesweites Konzept entwickelt, das Hilfe bei psychischen Überforderungssituationen bietet“, sagt Sibylle Karg, verantwortlich für die Personalentwicklung der zum Konzern gehörenden CMS Unternehmensgruppe, „nur wer in fordernden Situationen Unterstützung erfährt, kann auch selbst Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen ein zuverlässiger Partner in dieser Krise sein.“ Neben einem umfangreichen Leitfaden, der eine Orientierung für Kommunikation, Stressbewältigung und dem rechtzeitigen Erkennen von psychischer Überlastung bei Mitarbeitern aufzeigt, steht ein internes Expertenteam aus dem Personalbereich an sieben Tagen pro Woche über eine Hotline zur Verfügung. Die Leitungskräfte aus den Einrichtungen können sich jederzeit an die Kollegen wenden. Bei Bedarf unterstützen die Mitglieder des Beratungsteams auch per Video oder übernehmen Einzel- oder Gruppengespräche mit den Mitarbeitern vor Ort. Der dritte Baustein des Konzepts besteht aus einem externen Krisen-Coaching, das durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege angeboten wird. Führungskräfte können unbürokratisch und unabhängig von ihrem Arbeitgeber mehrere Einzel- oder Gruppensitzungen in Anspruch nehmen. Dabei liegt der Fokus darauf, sich selbst und das Team in dieser Situation handlungs- und entscheidungsfähig zu halten. „Als verantwortungsvoller Arbeitgeber steht für uns die Fürsorge an oberster Stelle“, betont Sibylle Karg, „wir bieten unseren Einrichtungsleitern die bestmögliche Unterstützung, um ihnen bei ihren vielfältigen Herausforderungen zur Seite zu stehen. Wir wollen sie unterstützen und partnerschaftlich helfen.“ Und sie ergänzt: „Uns ist bewusst, dass uns die Pandemie noch länger begleiten wird. Daher ist es besonders wichtig, psychische Anspannungen schon frühzeitig zu erkennen und gemeinsam zu lösen.“

Eine vorsorgliche, professionelle psychologische Unterstützung von Mitarbeitern hat sich bewährt. „In der stationären Pflege sind unsere Einrichtungsleiter und Pflegekräfte auch außerhalb der Pandemiesituation oft mit belastenden Situationen konfrontiert“, weiß Sibylle Karg, „die kontinuierliche Auseinandersetzung mit schwerer Krankheit und Tod bedingt eine ganz besondere psychische Belastung, die viele Mitarbeiter auch im normalen Arbeitsalltag und darüber hinaus beschäftigt.“ Im Rahmen des Konzepts „Würdevolle Pflege“ der CMS Unternehmensgruppe gibt es die Möglichkeit, die Hilfe einer Psychologin in vertraulichen Einzelgesprächen vor Ort in Anspruch zu nehmen. „In der Pflege arbeiten wir ganz nah am Menschen und teilen freudige, schöne, aber leider auch die traurigen Erlebnisse mit ihnen“, so Karg, „zu wissen, dass man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen kann und auch außerhalb des Familien- oder Freundeskreises jederzeit ,ein offenes Ohr‘ für persönliche Sorgen und Gedanken findet, das ist schon sehr beruhigend und motivierend zugleich.“

 

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