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Eröffnung Titel 171009

Erste Bewohnerin eingezogen

Bis Ende September konnte man in den Zimmern, den Fluren und dem Garten des neuen Pro Talis Seniorenzentrum „Düsseldorfer Straße“ nur Handwerker und die ersten Mitarbeiter laufen sehen, die detailverliebt, aber auch im Eiltempo, die letzten Dekorationen verteilten, Bilder aufhängten, Möbel rückten und Schränke einräumten.

Was von den Handwerkern am Sonntag, den 1. Oktpber, noch über blieb, war der Duft nach frischer Farbe und gehobeltem Holz. Das rege Treiben wurde mit der Eröffnung des Seniorenzentrums jedoch nicht eingestellt, sondern neu gestartet. Ab jetzt laufen zwischen den Mitarbeitern auch die ersten glücklichen Bewohner umher.

„Es ist kaum zu glauben, wie viel sich in den letzten Wochen im Haus getan hat“ freut sich Christiane Hantke, Prokuristin von Pro Talis, die federführend für die Ausstattung der Einrichtung zuständig war. Kahle Wände wichen wohnlichen Farben und Tapeten. Wo sich eben noch Stühle zu hunderten stapelten, ist jetzt eine gemütliche Kaminecke zu sehen. Wo am Samstag noch die Bohrer zu hören waren, erklingt jetzt die erste Musik im Haus. Eine Person der eben diese Musik eine besondere Freude bereitet ist Margarete Klinz, die am Sonntag als erste Bewohnerin in das schöne, lichtdurchflutete Haus einziehen durfte.

Frau Klinz liebt die Musik, bevorzugt Klarinettenklänge. Aber das ist nicht ihre einzige Leidenschaft. Neben der Musik hat ihr das Häkeln immer große Freude bereitet. Noch heute sieht sie einzelne Werke ihrer Handwerkskunst immer mal wieder bei Freunden oder ihren vielen Familienmitgliedern.

Mit fünf Kindern ist die Familie auch groß genug um eine Hausfrau und Mutter, egal welchen Alters, auf trapp zu halten. Es war auch die Nähe zu ihrer Familie, insbesondere ihrem Sohn, die Frau Klinz aus dem rund 20 km entfernten Düsseldorf, wo sie aufgewachsen ist und bis zum letzten Wochenende auch lebte, nun nach Langenfeld zog.

Hier war es ihr wichtig, ein ruhiges Zimmer zu haben. Mit dem sonst so beliebten Trubel, den andere Bewohner meist gerne aus dem Fenster beobachten, kann Frau Klinz nicht viel anfangen. 79 Jahre in Düsseldorf waren vielleicht Großstadt genug. Jetzt freut sie sich vor allem auf den hübsch bepflanzten Innenhof, denn Blumen haben schon immer eine große Anziehung auf sie ausgeübt.

Wenn sie sich dann doch mal von den Blumen loseisen kann, wird sie die Ruhe in ihrem Zimmer genießen. Dieses ist mit dem hellen Boden in täuschend echt wirkender Holzoptik, gemütlichen Möbeln und einer altrosafarbenen Wand als besonderes Highlight gestaltet.

Das schönste Detail ist jedoch das kleine Regal von Frau Klinz, welches dutzende Fotoalben beherbergt, die voll mit Erinnerungen zu farbenfrohen Zeitzeugen ihres bewegten Lebens wurden.

 „Wir wissen, wie wichtig es vielen Bewohnern ist, auch eigene Möbel und Andenken mitbringen zu können“ erklärt Nadja Mikec, Einrichtungsleiterin des neuen Hauses. Aus der Erfahrung der anderen Pro Talis Seniorenzentren weiß sie, dass die „Mitbringsel“ auch durchaus mal größer ausfallen können. „Wir haben alle unsere Zimmer um ein Drittel größer gebaut, als es der Gesetzgeber verlangt, damit wir genau solche Herzenswünsche auch erfüllen können“ ergänzt sie. Natürlich sind die Zimmer auch ohne eigene Möbel schon harmonisch, praktikabel und vor allem wohnlich ausgestattet.

Mit dem Einzug in das Pro Talis Seniorenzentrum „Düsseldorfer Straße“ beginnt für Frau Klinz der nächste ereignisreiche Lebensabschnitt. Dass ihr Sohn in Langenfeld an ihrer Seite ist, bereitet ihr dabei die größte Freude.

Das Team des Pro Talis Seniorenzentrum Düsseldorfer Straße heißt Margarete Klinz herzlich willkommen und freut sich schon jetzt auf den bald anstehenden 80. Geburtstag der allerersten Bewohnerin. Bis dahin wird Frau Klinz in ihrem Seniorenzentrum in Berghausen schon dutzende Nachbarn haben, die diesen besonderen Geburtstag sicher gerne mit ihr feiern.